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Roping
Was
bedeutet „Roping“?:
Calfroping ist eine der Hauptdisziplinen unter den „Timed
Events“ (Zeitdisziplinen) beim Rodeo. Und zwar diejenige, mit der
längsten Tradition. Hier versucht der Reiter zusammen mit seinem
besten Pferd gegen die Zeit und ein Kalb zu gewinnen.
In
Deutschland wird die entschärfte Version des Calfroping praktiziert,
das „Breakaway Calfroping“. Breakaway bedeutet soviel wie „losreißen“.
Vor dem
Start wird das Rope (Lasso) mit einem Bindfaden am Sattelhorn des
Teilnehmers festgebunden. Er reitet nun in die Startbox um sein Pferd
für einen schnellen Start gut zu positionieren. Nach dem Kopfnicken
des Reiters öffnet sich die Startbox und das Kalb bekommt einen
Vorsprung von zwei bis drei Metern. Startet der Reiter zu früh, gibt
es zehn Strafsekunden. Bis sich Pferd und Reiter in Bewegung setzen,
hat das Kalb meist schon zehn Meter Vorsprung. Jetzt galoppiert der
Verfolger heran und holt auf - fünf, vier, drei Meter,
genau die richtige Entfernung für die Lassoaktion.
Mit
der rechten Hand läßt der Reiter die Schlinge über dem Kopf kreisen,
und wirft es im richtigen Moment in Richtung Kalb. Wenn sich die
Schlinge um den Hals des Kalbes gelegt hat, stoppt der Reiter sein
Pferd, wodurch sich das Lasso strafft. Bevor auch nur die geringste
Chance besteht, das Tier in irgend einer Form Schmerzen zuzufügen,
reißt der Bindfaden vom Sattelhorn und das Kalb ist wieder frei. In
diesem Moment senkt der Schiedsrichter die Fahne und die Zeit wird
gestoppt. Für diese Aufgabe bleibt dem Reiter maximal 30 Sekunden.
Ein Honda ist kein Auto-die wichtigsten
Begriffe beim deutschen Breakaway Calf Roping zum mitreden !!!!
Line Judge: Richter, der beim Calf-Roping
an der Startlinie des Pferds steht und die Zeit mißt.
Arena Judge: Richter in der
Arena. Paßt auf, daß der Reiter die Regeln einhält
Bandana: farbiger
Stoffetzen am Ende des Ropes. wenn er zu Boden fällt, weil das Kalb
den bindfaden zwischen Rope und Sattelhorn zerissen hat, stoppt die
Zeit.
Barrier: Startlinie für
Pferd und Kalb,die per Barrierseil oder Augenmaß des Richters markiert
wird. Entscheident ist ,daß erst das Kalb aus der Box ist, ehe das
Pferd die Linie überquert. weil die Pferde ihre Aufgabe kennen, sind
sie oft so heiß, daß sie zu früh über die Linie schießen ( braking the
barrier)
Burner: Leder- oder
Kunststoffbesatz in der Lasso-Öse ( Honda ). Sorgt für den
reibungslosen Lauf des Ropes durch die Honda.Je weniger Widerstand,
desto schneller zieht sich die Schlaufe zu.
Coils: Windungen des
aufgerollten Lasso.
Dummy: künstliche Kuh, an der Roping geübt wird. Das Pferd lernt, sich
auf die Kuh zu konzentrieren, der Reiter übt würfe.
Ground Work: Bodenarbeit
mit Rope, ohne Pferd
Honda: Öse am einen Ende
des Ropes, durch die das andere Ende des Ropes gefädelt wird und eine
schlinge bildet.
Loop: geöffnete
Wurfschlinge
Rope: Lasso. das Wort Lasso
ist in den USA nicht üblich. Moderne Wettkampf-Ropes bestehen aus
Polyester oder Nylon. Sie bestehen aus drei oder vier Fasersträngen,
die auf Spannung gegeneinander verdreht werden.Die Ropes gibt es in
verschiedenen Steifigkeiten.
Roper Glove: Damit das
durchlaufende Seil nicht die Hand verbrennt, trägt der Roper zum
Schutz einen Handschuh
Roper Reins: geschlossener kurzer Zügel.
Geteilte, lange Westernzügel sind bei rasanten Roping-Diziplinen nicht
üblich, sogar gefährlich, weil der Reiter ständig bei hohem Tempo aus
dem Sattel steigt.
Spoke: Speiche. Lassoteil,
daß nach dem Loop durch die Honda in Richtung Hand liegt. Für ovale
Loops ist das Spoke etwa einen Unterarm lang. Für runde Loops etwa
eine Handbreit länger.

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